Bildung hat Vorfahrt

Spaenles Inklusionskonzept für den Bildungsbereich ist enttäuschend. Einstimmiger Landtagsbeschluss wird nicht umgesetzt

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Martin Güll: Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert Schulen, in denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen und individuell gefördert werden. Klare Aussagen für die Eltern über die Rahmenbedingungen fehlen.

 

Martin Guell sprichtIn seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat das bayerische Kabinett ein erstes Konzept zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention im Bildungsbereich beschlossen. Trotz Kultusminister Spaenles Eigenlob im Ministerrat - „So stärken wir zusätzlich die Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler mit Behinderung" - ist das Konzept enttäuschend.

Der für die Inklusion zuständige Bildungsexperte in der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll: „Es fehlen klare Aussagen über die Rahmenbedingungen, unter denen Inklusion umgesetzt werden soll. Vieles bleibt im Unklaren: Ist Inklusion Aufgabe für alle Schularten oder doch nur für Volks- und Berufsschulen? Was passiert mit den Förderschulen? Gibt es mehr Planstellen für den mobilen sonderpädagogischen Dienst (MSD)?"

Auf all diese Fragen bleibt Kultusminister Spaenle die Antwort schuldig, so Martin Güll. Im Kabinettsbeschluss stehe nur, es sollten mehr Formen gemeinsamen Unterrichts ermöglicht und bei der Wahl der Schule von Kindern mit Behinderungen der Elternwille gestärkt werden. Außerdem seien Maßnahmen im Bereich der Lehrerbildung und Lehrerfortbildung zum Erwerb sonderpädagogischer Kompetenzen geplant.

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Alle Abschlüsse an nur einer Schule anbieten

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"Wenn wir Bremser haben, wird das Modell nicht funktionieren. Wenn wir viele engagierte und interessierte Leute haben, dann wird das Modell Erfolg haben." Mit diesen Worten versuchte SPD-Bildungsexperte Martin Güll die Denkendorfer auf einer Informationsveranstaltung zum Thema Gemeinschaftsschule für sein Schulmodell zu gewinnen.

Der Donaukurier berichtet ausführlich über diese Veranstaltung ->

   

Rettungsanker Ganztagsschule

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Süddeutsche Zeitung Dachau 23. Juni 2010

Auf der Podiumsdiskussion der Elternbeiräte des Landkreises gerät das achtjährige Gymnasium unter massive Kritik

Ganztagsschulen mit ihrem Wechsel von Lernen, Üben und Freizeit sind die beste Antwort auf den massiven Lern- und Leistungsdruck, der nach Ansicht vieler Schüler und Eltern aktuell die Situation an den Gymnasien kennzeichnet.
Zu diesem Ergebnis kamdie engagierte Podiumsdiskussion, bei der am Mittwoch auf Einladung der Elternvertretungen der Gymnasien im Landkreis Eltern, Lehrer und Schüler mit Experten debattierten.

Strittig war allerdings die Zeitfrage: Während Elternbeiräte auf ein sofortiges viertes Gymnasium drängten, will die Kommunalpolitik sich vorsichtig und schrittweise diesem Ziel nähern. Sowohl der Schulexperte des Landkreises, Albert Herbst,wie der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Güll als auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Marianne Klaffki halten die Pläne des Landkreises für richtig, 2011 in dem Gebäude der Staatlichen Realschule in Dachau zu beginnen, die dann ihren Neubau im Dachauer Stadtteil Augustenfeld bezieht.

Güll forderte aus seiner Sicht als Bildungsexperte zu einer behutsamen Schulpolitik auf, welche die Gesamtsituation des Landkreises berücksichtigt.

Über den Schulalltag an den drei Gymnasien im Landkreis diskutierten auf dem Podium im Ludwig-Thoma-Haus Walter Gremm, Ministerialdirigent im Kultusministerium, SPD-Landtagsabgeordneter Güll, Albert Herbst, Antonia Huckle, Oberstufenschülerin am Dachauer Josef-Effner-Gymnasium (JEG), Artur Pfoser, Schulleiter am Regensburger Von-Müller-Gymnasium, und Harald Renz als Vertreter der Landeseltervereinigung der Gymnasien. Moderator war SZ-Redakteur Wolfgang Eitler.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier ->

 

   

SPD fordert Bildungsreform: Experte stellt Modell vor

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Ewiges Leiden am preußischen Bildungsideal

Ingolstadt (DK) Das dreigliedrige Schulsystem ist nicht zukunftsfähig, der sture Föderalismus im deutschen Bildungswesen muss überwunden werden, und um die Chancengleichheit zu fördern, tut ein innovatives Modell Not – das sind Resultate des SPD-Bildungsforums am Mittwoch im vollen Saal des Gewerkschaftshauses.

Neben diesem Bericht des Donaukurier hat auch das regionale Fernsehprogramm intv über diese Veranstaltung berichtet.
Den Fernsehbeitrag finden Sie hier.

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Spaenles Griff zur Ideologiekeule

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Ein vehementer Angriff des Bayerischen Kultusministers Spaenle gegen das Konzept der Gemeinschaftsschule findet sich auf Bildungsklick.de.

Dazu unser  

Kommentar

Es ist schon fast zum bayerischen Brauchtum geworden: Immer wenn der Christlich-Sozialen Union die sachlichen Argumente ausgehen, holen die Vertreter der Mehrheitspartei die Ideologiekeule aus dem Sack.

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