Die Gemeinschaftsschule ist als Ergänzung das Konzept der Zukunft.
Die Gemeinschaftsschule war das Thema einer Veranstaltung in Puchheim, zu der die Landtagsabgeordneten Martin Güll aus Dachau und seine Kollegin Kathrin Sonnenholzner aus Fürstenfeldbruck eingeladen hatten.
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Spaenle reitet weiter sein totes Pferd
Runder Tisch zum Gymnasiums-Intensivierungsjahr
SPD-Bildungspolitikerin Pranghofer: Wissenslücken bei Kindern müssen sofort geschlossen werden - nicht erst nach Jahren
Die SPD-Bildungspolitikerin Karin Pranghofer beglückwünscht Kultusminister Spaenle zu der Erkenntnis, dass das G8 noch nicht rund läuft. "Doch mit dem Runden Tisch zum Intensivierungsjahr, den Herr Spaenle initiiert hat, reitet der Kultusminister ein totes Pferd!" Es sei vollkommen sinnlos, lediglich ein Intensivierungsjahr ins G8 einzubauen. "Spaenle lässt erst jahrelang Wissenslücken bei Kindern anwachsen, um sie dann in einem Jahr auszugleichen", erklärt die SPD-Bildungsexpertin. "Wissenslücken müssen aber sofort geschlossen werden!"
Die SPD verfolge mit ihren am vergangenen Freitag veröffentlichten Plänen zur Weiterentwicklung des Gymnasiums zwei zentrale Ziele: "Zum einen muss die hohe Belastung der Schülerinnen und Schüler wie auch der Eltern reduziert werden", so Pranghofer. "Zum anderen muss die hohe Zahl derjenigen, die das Gymasium abbrechen und nicht zum Abitur kommen, gesenkt werden." Die SPD habe sich für eine Neuverteilung der Gesamtstundenzahl (265 Stunden bis zum Abitur) entschieden, weil wir auf die Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler im G8 mehr Rücksicht nehmen wolle. "Gerade beim Start ins Gymnasium sind kleine Lerneinheiten und Zwischenziele wichtig, um den Kindern Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Haben sie erst mal Erfolg und Spaß am Lernen gefunden, kann man die Anforderungen steigern", erklärt Pranghofer. "Eine Entlastung vor allem in der Unter- und Mittelstufe soll gewährleisten, dass der Einstieg ins Gymnasium besser gelingt und Entwicklungsschwankungen in der Mittelstufe besser aufgefangen werden können." In der Oberstufe solle dann Wahlfreiheit bestehen, ob das Lernpensum in zwei oder drei Jahren absolviert werden könne. Pranghofer: "Deshalb nennen wir es das Gymnasium der zwei Geschwindigkeiten!"
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